

In der Tat: Es scheint die Zeit der Monster zu sein. Worte und Formulierungen, die noch vor wenigen Jahren als undenkbar und außerhalb des Spielfelds der „Political Correctness“ betrachtet wurden, werden vom bundesdeutschen politischen Establishment schwadronierend und ohne erkennbare Skrupel in die mediale Öffentlichkeit transportiert.
- Wir sollen wieder kriegstüchtig werden, denn wie immer geht es gegen den russischen Erzfeind, der – in braunen Zeiten noch als „jüdischer Bolschewismus“ bezeichnet – nichts anderes im Sinn hat als unser Land zu unterjochen.
- Die politischen Protagonisten des Aufrüstungskurses, Merz und Pistorius, scheuen sich nicht, als neue Zielmarke zu definieren, dass Deutschland die stärkste Militärmacht Europas werden müsse.
Der Weg zur Kriegsökonomie geht einher mit einer zunehmenden Verengung des politischen Diskurses und einer Rechtsentwicklung, deren Ausdruck das Erstarken der AFD, deren Ursachen aber grosso modo in einer Austeritätspolitik liegen, die an das Ende der Weimarer Republik erinnert.
Der italienische Marxist, Antonio Gramsci hat solche reaktionären „Revolutionen“ als typisch für historische Situationen analysiert, in denen – sinngemäß – der alten Gesellschaftsordnung die Kraft der Erneuerung fehlt und die potenziellen Akteure einer gesellschaftlichen Transformation zu schwach sind, um eine wirkliche gesellschaftliche Erneuerung herbeizuführen.
Andreas Buderus hat die Realität dieser „Zwischenzeit“ in einem Vortrag, den Ihr hier findet, beschrieben:
Ein Projekt der Hoffnung


Er hat das Bewegungsgesetz der kapitalistischen Gesellschaft anlysiert und den Weg zu ihrer Überwindung aufgezeigt.
Er hat die Händler aus dem Tempel gejagt, den Missbrauch der Religion und das heuchlerische Pharisäertum angeprangert.

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